Nähpläne, #memade und Vorzeigbares

01.02.2018  |  STIL  |  Autor: Nicole Gugger  |  2 Kommentare

Das mit den guten Vorsätzen ist nicht so mein Ding. Gegen Pläne die Orientierung geben ist allerdings nichts einzuwenden und die beinhalten für dieses Jahr im wesentlichen „nur“ zwei Grundschnitte für Jacke und Etuikleid.

Großprojekte

Beim Etuikleid war ich schonmal recht weit voran gekommen, aber da ich endlich meine restlichen Kilos los bin und das dank der regelmäßigen Hunderunden auch trotz Schlemmerei halte, kann ich mit der Passformoptimierung quasi von vorne anfangen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob ich das unter Freude oder Frust verbuche.

Und dann wäre da noch das Armani-Projekt bzw. Jeansjäckchen, das unbedingt ein Schnitt werden will. Auch davor scheut es mich etwas – Großprojekte eben, bei der der Erfolg hart erarbeitet werden will.

Grundsätzlich…

will ich was Silhouetten, Muster, etc. angeht deutlich experimentierfreudiger werden. Kunst und Stil miteinander kombinieren. Erste vage Ideen bestehen, müssen aber noch konkretisiert werden.

12xMeMade

Und dann gibt es immer wieder verführerische Sewalongs, die prima Anregungen geben und für nette Online-Gesellschaft beim nähen sorgen. 12x MeMade von Chrissy scheint mir ein charmanter Begleiter durchs Jahr sein zu können. Pro Monat ein Nähprojekt ist machbar. Und Chrissys persönlicher Plan sich an neue Schnitte zu wagen, finde ich auch für mich eine prima Sache. Hier liegen noch einige Schnitte, die ich etwas vor mir her schiebe, u.a. Pullis, Jäckchen, Jerseykleider, ein Mantel und natürlich ganz viele tolle 50er Kleider. Und die zwei bereits angesprochenen Großprojekte ließen sich da ebenfalls einsortieren. Da werde ich also ziemlich sicher immer wieder dabei sein und starte den Januar auch gleich mit einer Pattydoo Lynn.

Durch die Spaziergänge bei Wind und Wetter haben sich meine Anforderungen an Kleidung doch deutlich geändert und kuschlige Hoodies sind da Gold wert. Typisch Pattydoo funktioniert der Schnitt tadellos und die Videoanleitung ist super gemacht. Lediglich die Armbündchen habe ich etwas verbreitert und die Naht am Daumenloch nach innen verlegt. Ich habe mich für eine sehr schlichte Variante in dunkelblau ohne Kordel in der Kapuze oder sonstige Besonderheiten entschieden. Das passt immer und ist extrem kombinierfreundlich.

Der besondere Clou ist allerdings das Kapuzenfutter. Wir als Familie lieben Animationsfilme und die Monster AG Filme haben wir quasi zwangsläufig ins Herz geschlossen. Irgendwann bin ich über Monster-Uni-Stoff beim örtlichen Stoffdealer gestolpert, musste grinsen und habe spontan 50cm mitgenommen. Eher geplant um eine kurze Pyjamahose mit Gutelaunefaktor daraus zu nähen, aber nun passte der Stoff absolut genial zu dem blau und gute Laune kann auch auf der Hunderunde nicht schaden. Nach kurzer Unsicherheit und Abfrage unter Nähfreunden habe ich mich durchgerungen und bin nun sehr glücklich mit dem Ergebnis. Gemütlich, kuschlig da innen angeflauschter BioSweat und mit Schmunzelfaktor, da mir die Monster nun allerhand Blödsinn ins Ohr flüstern können.

Das Februar-Projekt liegt hier auch schon parat und dann gibt es noch den Morgenmantel-Sewalong von Muriel auf den ich große Lust habe. Denn seit ich meinen geliebten Kimono besitze, träume ich von einer etwas wärmeren, längeren Version für die kühlere Jahreshälfte. Mal gucken wie ich mich da entscheide.



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Kommentare zu diesem Artikel

Jule  |  4. Februar 2018 um 20:18 Uhr

Oh ja, das Kapuzenfutter macht wirklich gute Laune und sieht muckelig aus für winterliche Hunderunden.
LG von Jule

Nicole Gugger  |  5. Februar 2018 um 17:47 Uhr

Ganz lieben Dank Jule! LG, Nico

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