Connected dots

20.11.2019  |  Kommunikation  |  Autor: Nicole Gugger  |  1 Kommentar
connected dots

Da versucht man verzweifelt seine „connected dots“ zu finden und es will partout nicht klappen. Auch genannt der rote Faden, den man nur im Rückblick so richtig erkennen kann. Ist es nicht eigentlich total spannend wie wir uns selbst manchmal im Weg stehen? Natürlich ist es auch fürchterlich lästig und total unnötig. Aber eben auch interessant, weil es uns die Möglichkeit gibt, etwas über uns selbst zu verstehen.

Warum habe ich total Lust auf etwas, fühle mich dann gelähmt in der Umsetzung und dann lässt es mich trotzdem nicht los? Weil irgendwas daran noch nicht stimmte. Ein Aspekt fehlte, ein anderer erzeugte auf ungute Weise Druck. Die einzige Möglichkeit dem auf die Schliche zu kommen, ist in sich reinzufühlen und dem eigenen Bauchgefühl erstmal eine gewisse Cleverness zu unterstellen. Auch wenn das nach Außen oft ziemlich sprunghaft wirkt.

Jedenfalls habe ich das getan und ausgehalten. Mein spontan entstandenes Businesskonzept auf Eis gelegt, der Kunst mehr Platz eingeräumt und mich immer mal wieder gewundert warum ich mich über Erfolge anderer aufrege, die mich gar nichts angehen. Erkenntnis beim nachspüren: ich ärgere mich über mich selbst. Weil ich mir selbst auf den Füßen stehe und mir bestimmte Dinge nicht zutraue die andere einfach machen. Dabei gibt es 0,0 Grund dafür. Womit ich nicht sagen will, dass ich perfekt bin. Aber ich weiß tatsächlich aus Erfahrung und vielen vielen Feedbacks, dass ich gut bin. Und was daran ich ganz besonders gut kann. Wenn ich mich aus „eventuell könnte ja vielleicht xy mich nicht perfekt finden“ Gründen zurückhalte, ist das schlicht dumm.

Nein. Ja. Also dann.

Habe ich das Wissen, dass ich unbedingt mehr Menschen zugänglich machen möchte selbst erfunden: nein. Weiß es sowieso schon absolut jeder: nein. Habe ich das studiert und mit nem Dipl. Dr. Master Irgendwas abgeschlossen: nein. Muss man das oder ändert es irgendetwas daran: nein.

Habe ich mich mit dem Thema seit 20 Jahren intensiv beschäftigt: ja. Weiß ich, dass ich das Talent habe Menschen zu inspirieren, weil ich Erkenntnisse extrem greifbar und praxisnah vermitteln kann: ja. Habe ich durch meinen ungewöhnlichen Lebenslauf deutlich mehr, auch kritische Perspektiven, auf das Thema als üblich: ja. Weiß ich, dass das Thema im richtigen Moment eine unglaublich wertvolle Befreiung sein kann und Leben nachhaltig zum positiven verändern kann: ja.

Wäre dann doch dumm es nicht zu tun, richtig?
Oder wie ein TEDx Talk mir im richtigen Moment vor Augen führte: Was ist der Job, den Du nicht nicht machen kannst.

Ja, genau den:

Menschen für Kommunikation sensibilisieren! Und für deren Vielschichtigkeit begeistern.

So einfach, so komplex. Und genau das ist auch die Gemeinsamkeit der bisher so unversöhnlich scheinenden Bereiche meines Lebens. Meine connected dots wie Steve Jobs sagen würde. Also dann, 2020 wird mein Jahr.



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Kommentare zu diesem Artikel

schildkroete/Sabine  |  21. November 2019 um 23:00 Uhr

Na dann, viel Erfolg! Auf dass es so wird, wie du es gerne hättest. Ich muss auch mal nachdenken, über Veränderungen…..komme nur nicht dazu….
Liebe Grüße
Sabine

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