Ein LiebsterAward, yihaa

02.10.2014  |  ICHbewusst  |  Autor: Nicole Gugger  |  1 Kommentar

Hach, die liebe Petra hat mir einen LiebsterAward mit ganz zauberhaften Fragen verliehen. Und los geht’s

1. Wo tankst Du neue Kraft?

Am Meer, umgeben von Natur, möglichst einsam.
Abgesehen davon aber definitiv in der Stille. Permanente Geräuschkulissen strengen mich an, sind aber Alltag.
Also genieße ich es abends manchmal in absoluter Ruhe dazu sitzen und einfach nichts zu hören.

2. Welcher Mensch inspiriert Dich?

Das ist eine ganze Reihe von Menschen. Reflektierte Menschen die sich ihre Träume bewahren, leben und nie aufhören an der Umsetzung zu arbeiten.
Zu allererst fallen mir da meine liebe Freundin Jutta Engel und der grandiose Matthias Weigold ein. Alle beide sind so voller Talente, Leidenschaft, Wissen, Herzenswärme und ansteckender Begeisterungsfähigkeit, daß man sie einfach ins Herz schließen muss.

3. Was muss eigentlich immer in Deinem Einkaufswagen liegen?

Orangensaft, am liebsten frisch gepresst. Das ist für mich flüssige Lebensfreude und Energie. Ich habe sogar ein Parfum das nach Orange riecht.
Und bei schönen Blanko-Notizbüchern kann ich auch verdammt schlecht wiederstehen.

5. Warum hast Du angefangen zu bloggen?

Beruflich war das irgendwie klar, dass es Sinn macht. Und mit der Zeit kamen immer mehr Themen und Gedanken zu denen ich mehr als 140 Zeichen brauchte um sie auszudrücken. Und damit entstand recht spontan die Idee zu diesem privaten Blog. Momentan noch völlig themenunspezifisch. Mal sehen wohin es sich entwickeln wird.

6. Wärest Du eine Pflanze, wärest Du wahrscheinlich…?

Gar nicht so einfach. Mich verbindet viel mit der roten Rose (da lasse ich mich vielleicht ein anderes Mal noch intensiver drüber aus), aber was ich wäre…
vielleicht ein Olivenbaum. Eigensinnig, unverwüstlich, recht unkompliziert in den Ansprüchen. Auch nach schweren Krisen wächst es plötzlich, unerwartet, langsam aber stetig weiter. Nicht im klassischen Sinne schön, aber doch dekorativ. Und damit doch für den einen oder anderen Menschen durchaus liebenswert. Oh je… was man da jetzt alles reininterpretieren kann.

7. Dein Lieblingsort?

Vancouver Island, Canada. Ich kann mich nicht erinnern, jemals an einem anderen Ort so mit Glückgsgefühlen erfüllt gewesen zu sein, nur durchs sein und die intensive Präsenz von ursprünglicher, kraftvoller Natur.

8. Dein Lieblingsbuch?

Die Frage geht eigentlich gar nicht. Man kann doch nicht EIN Lieblingsbuch haben, wo es so viiiiieeeeeeeeele fantastische, lesenswerte, inspirierende Bücher auf der Welt gibt. Wenn ich trotzdem nur eins nennen darf, dann „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry. Weil es so viele schöne Ebenen in einem vereint.

9. Deine Lieblings-Süßigkeit?

Domori-Schokolade. Hochprozentige, italienische Schokolade aus alten, rekultivierten Kakaobohnen. Ein Stück davon und das Aroma bleibt stundenlang im Mund. Das Zeug ist leider selten zu kriegen und ganz schön teuer. Aber dafür verzichte ich lieber auf 10 Tafeln normaler Schokolade. Vergleichbar mit einem richtig guten Rotwein. Den Unterschied muss man einfach mal erlebt haben, sonst kann man ihn sich nicht vorstellen. Und fair trade ist sie zum Glück auch. Die Methoden der Schokoladenmafia gehen wirklich gar nicht. Wenn man drüber nachdenkt müßte einem jedes Stück normale Schokolade eigentlich im Hals stecken bleiben.

10. Wann bist Du so richtig im Einklang mit Dir und der Welt?

An den Orten zum Kraft tanken. Also Natur, Stille und Wasser. Ganz besonders intensiv erlebt in Kanada. UND wenn ich völlig in einem kreativen Schaffensprozess aufgehe, also beim designen, malen, nähen, schreiben.

Deshalb komme ich jetzt erst zu Frage 4. Was ist Dein größter Traum?

Der Nr. 10 mehr Raum zu  geben. Zumindest zeitweise an einem dieser Kraftorte zu leben und mich intensiv dem kreativen Schaffen zu widmen.

11. Gibt es einen „Helden Deiner Kindheit“?

Eine Heldin: Ellen Lohr. Ich hatte schon immer einen Spleen für schnelle Autos und Motorsport. Als Teenager habe ich die DTM-Rennen live  auf der Avus geguckt und fand es immer grandios, dass sie es als einzige Frau schaffte, die berühmten, erfolgreichen Männer auf der Rennstrecke gehörig zu ärgern. Vielleicht hat sie damit sogar das Urvertrauen in mir geschaffen, dass es niemals einen Grund gibt vor Männerdomänen und großen Träumen zurückzuschrecken. Jetzt klinge ich vermutlich pathetisch. Aber ja, sie war für mich eine echte Heldin.

In der Zwischenzeit gibt es Menschen, die ich sehr viel mehr bewundere. Die ihr Leben der Hilfe von Menschen, Tieren und der Natur widmen – aber danach war ja nicht gefragt.

 

Ich fand die Fragen spannend, immer wieder eine Inspiration zum reflektieren. Danke liebe Petra.



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Kommentare zu diesem Artikel

Petra  |  6. Oktober 2014 um 15:35 Uhr

Liebe Nicole,
schön, dass Du mitgemacht hast :-)
Nun weiß ich noch ein bisschen mehr von Dir, das freut mich!
Herzliche Grüße
Petra

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